Skateboard Architektur

Architektur, Stadtentwicklung und Skateboarden sind untrennbar miteinander verbunden und an den Kontaktflächen entsteht ein großes Konfliktpotenzial, aber auch der Raum für Gemeinsamkeiten und Weiterentwicklung. Der Umgang von Skateboarden mit der Architektur besticht durch eine unvoreingenommene Herangehensweise und Akzeptanz der Veränderung und Vergänglichkeit. Es entsteht dadurch eine neue Architektur, die Skateboard Architektur, die parallel zur ursprünglichen existiert. Skateboard Architektur ist ein sich stetig ändernder Lebensraum, der laufende Anpassung verlangt und somit die Resilienz, die in Zukunft zunehmend von den Menschen gefordert sein wird, zu einer selbstverständlichen Eigenschaft im Skateboarden macht.

Alles aufsaugende Stadt

Die Stadt benötigt Resourcen. Sie zieht an und verbraucht. Sie erschafft und überrollt. Wie geht es weiter und wohin? Die gegenwärtige Entwicklung lässt auf eine globale, zusammenhängende urbane Landschaft als naürlichen Lebensraum der Menschheit schliessen. Der aktuelle Begriff der Stadt ist unweigerlich mit der Natur als ihrem Gegenpol verbunden. Wenn dieser Gegenpol zunehmend aus der Wahrnehmung der Menschen eliminiert wird, muss sich der Begriff der Natur und die Position des Menschen in ihr neu entwickeln.

Zu Tode gelangweilt

Langeweile treibt mich an. Langeweile macht mich traurig. Langeweile ist schön. Welche? Ich suche.

Urbane Spielplätze

Von der Allgemeinheit vergessene Orte erzeugen Räume und Möglichkeiten für das Entstehen von Neuem. In ihnen entwickeln diejenigen, die diese Orte entdecken, durch Ausprobieren, gegenseitige Interaktion und Zufall neue Kulturen, die unerkannt wieder vergehen oder sich langsam in die Wahrnehmung der grossen Masse einschleichen.